Feinstrumpfhosen sollten normalerweise in der entsprechenden Konfektionsgröße gekauft werden.
Ist eine Strumpfhose zu klein, werden die Maschen stark gedehnt und das Material erscheint entsprechend transparenter.
Leider ist sie dadurch auch anfälliger gegen Laufmaschen. Ist sie zu groß, wirkt das Material dichter und
es können sich leichter Falten bilden. Nimmt man das Material vorsichtig zwischen die Finger und zieht daran,
dann sollte sich die Strumpfhose problemlos ca. 5 cm vom Bein weg ziehen lassen.
Hat man ständig das Gefühl, die Strumpfhose würde rutschen, dann hat man ebenfalls ein zu kleines
Modell erwischt. Es kann aber auch sein, dass das Verhältnis beim Elastan-Anteil zwischen Bein und Höschen
nicht stimmt. Dadurch, dass sich das Beinmaterial zusammen zieht, entsteht ein ständiger Druck Richtung
Fuß. Dies kann passieren, wenn die Oberschenkel zu dick sind, oder der Elastan-Anteil im Höschenteil zu
gering ist. Hier hilft nur ein Modellwechsel.
Ein anderes Problem ergibt sich oft bei der Größe des Höschenteils. Moderne 'Hip-Modelle', also
bauchfreie Modelle, sind bewusst kürzer gehalten. Von diesem Extrem bis hin zum 'Unterbrust-Modell'
ist alles anzutreffen. Leider wird auf der Verpackung nie angegeben, wie groß das Höschenteil wirklich ist.
Ist eine Strumpfhose zu klein, kann man auch leichter kalte Füße bekommen. Deshalb, im Zweifelsfalle
oder bei dickeren Modellen für den Winter lieber eine Nummer größer nehmen.
Besonders große Personen sollten bis zu zwei Nummern größer verwenden. Sinnvoll kann es auch sein,
LYCRA® 3D Modelle zu verwenden. Durch die besondere Stricktechnik wird normalerweise auch eine Dehnbarkeit
in Längsrichtung erreicht.
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Der Begriff LYCRA® 3D ist eine eingetragene Marke von INVISTA